Ländervergleich im Kunstradfahren

Schwerin Am 13. November 2022 fand in der Sporthalle der BS Technik in Lankow, der Ländervergleich  zwischen Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern, im Kunstradfahren statt. Eine schöne Tradition. Da durch die Corona-Pandemie die Wettbewerbe in den Jahren 2020 und 2021 ausgefallen sind,  war die Freude auf ein Wiedersehen sehr groß. Neben den Teilnehmern des Schweriner RV, gingen die Aktiven der Vereine Rot-Weiß Moisling, Heikendorfer SV    (S-H) und dem SCS Tieloh (Hamburg) an den Start. Beim 26. Aufeinandertreffen der Landesverbände holte sich Hamburg den Pokal vor Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Zum Saisonabschluss  zeigten die Aktiven des Schweriner RV noch einmal ihr Können. Die Leistungen von Fridolin Pernack, Lucas Heider und Timo Lindner wurden mit einer Goldmedaille belohnt. Freuen konnten sich Julia Reasch, Clea Marleen Dettmann, Lucas Heider, Timo Lindner und Annina Werner (alle Schweriner RV) über neue Bestleistungen.

Ein besonderes Dankeschön gilt den vielen ehrenamtlichen Helfern, die bei der Organisation und Durchführung der Veranstaltung geholfen haben.

Geschwister der Kunstradfamilie Pernack zeigen Bestleistungen

von Fabrice Hermann 26.09.2022

Bei der Kunstrad-Herbstmeisterschaft 2022 des Schweriner-RV zeigen viele Junge Talente ihr Können. Darunter dle Asse aus dem Hause Pernack, die für den Sport brennen.

Mit elf Sportlern ist das Feld bei der diesjährigen Kunstrad-Herbstmeisterschaft des Schweriner Radsportvereins (SRV) aufgrund einiger Krankheitsausfälle recht überschaubar, dafür aber nicht weniger interessant.

Darunter sind in der Sporthalle Gadebuscher Straße auch drei Geschwister der Familie zu finden.

Gemeinsam 78 Übungen und zwei Bestleistungen für die Pernacks.

Die erste Bestleistung des Tages verdient sich die elfjährige Sina Pernack, die mit 27,12 Punktend 20 Übungen ihren bisherigen Rekord um fast sechs Zähler verbessert. 

„Ich habe mit sechs Jahren mit dem Kunstrad angefangen, weil ich meinen großen Geschwistern immer bei den Turnieren zugeguckt habe. Ich wollte das auch probieren, lange bevor ich überhaupt Fahrrad fahren konnte“, sagt Sina.

Auch dem großen Bruder Fridolin gelingt es an diesem Tag, seine Bestleistung mit 40,05 Punkten bei 28 Übungen um beinahe zehn Punkte zu verbessern.

Dabei hat er sogar mit dem Reitsitzsteiger eine neue Übung im Petto. „Mich hat meine große Schwester Johanna 2016 inspiriert, dem Verein beizutreten. Sie hat früher und schneller gelernt, wie man Einrad fährt. Und auch im Kunstrad war sie mir stets ein Stück voraus“, erklärt der 16-jährige Bootsbauer-Lehrling.

Johanna Pemack wiederum hat sich an diesem Tag sogar vorgenommen 30 Übungen, inklusive der für sie neuen Übung Damensitz rückwärts, vorzuführen. Doch einige Sekunden bevor sie die letzte Übung vorführen kann, geht ihr die Zeit aus. So werden ihr die Punkte der letzten Übung abgezogen und sie bleibt mit 48,50 Punkten knapp hinter Ihrer bisherigen Bestleistung von 48,80 zurück.

Mit der 19-jährigen Johanna Pernack fing die Begeisterung der Geschwister für den Kunstradsport an. „In der Grundschule bekam ich von meinen Eltern ein Einrad geschenkt. Einen Hintergedanken hatten sie dabei nicht, weil beide den Sport selbst nie betrieben haben. So war ich mit 13 Jahren die erste aus der Familie, die mit Kunstrad angefangen hat“, erklärt die Ergotherapeutin, die trotz unregelmäßigen Arbeitszeiten nach wie vor viel Zeit in ihre Leidenschaft investiert.

Insgesamt sechs neue Bestleistungen für den Schweriner-RV.

Auch andere RV-Sportler sind an diesem Tag erfolgreich unterwegs. So gelingt es Bist Kuhlmann, der Tochter des Schweriner Marineclub-Vorstandsvorsitzenden Pierre Kuhlmann, ihre Bestleistung mit 32,14 Punkten, um nahezu zwei Punkte zu verbessern.

Ihrer 12-jährigen Zwillingsschwester Greta gelegt dies nicht, da sie erst mit ihrem Rad stürzt und ihr dann die Zeit ausgeht. Verletzt hat sie sich dabei glücklicherweise nicht.

Ansonsten gelingt es in der U9-Altersklasse Lucas Heider und August Karl Malchow mit 14,72 und 14,76 Punkten neue Bestleistungen abzuliefern. Im U11 schafft es Julia Raesch ihre Bestleistung mit 20,37 um 0,17 Punkte zu überbieten. 

Gute Vorbereitung für Ländervergleich

Die Herbstmeisterschaft war für die Talente des Schweriner RV eine gute Gelegenheit, ihr Können zu zeigen. So kann sie auch als Vorbereltung für den 13. November gesehen werden, wenn in der Lankower Halle der Ländervergleich mit Hamburg und Schleswig-Holstein stattfindet.

Spannende Landesmeisterschaft der Kunst- und Einradsportler

Nach 18 Monaten war es endlich soweit, dass auch die Kunst- und Einradsportler ihren ersten Wettbewerb bestreiten konnten. Die Trainer, die Jury und das Publikum waren gespannt, ob es den Aktiven bei ihrer ersten Bewährungsprobe gelingen wird, mit ihren Leistungen zu überzeugen. In Anbetracht dessen, dass das Training erst nach den Sommerferien wieder aufgenommen  werden konnte, waren einige Ergebnisse bereits vielversprechend. Besonders aufregend war es bei den Juniorinnen U19. Johanna Pernack und Anna Schiller konnten das Publikum und auch die Jury, mit ihren Darbietungen überzeugen. Anna sicherte sich mit 0,87 Punkten Vorsprung die Goldmedaille. Auch in allen anderen Altersklassen konnten gute und sehr gute Ergebnisse erzielt werden. Nicht weniger interessant waren die Wettbewerbe bei den Schülerinnen und Schülern der Altersklasse U9. Lilly Bahr, Clara Schiller, Karl Mewis, Lucas Heider, August Karl Malchow, Yannik Drews sowie Annina Werner U13, präsentierten ihre Kür zum ersten Mal. Insgesamt wurden 14 Bestleistungen erzielt.

Landesmeister wurden:

1er Schülerinnen U11, Clea Marleen Dettmann

1er Schüler U9, Karl Mewis

1er Schülerinnen U19, Julia Raesch

Junioren U19, Fridolin Pernack

1er Schüler U15, Tore Karschunke

1er Schülerinnen U19, Anna Schiller

1er Schülerinnen U13, Birte Kuhlmann

1er Frauen, Lara Schäfer

4er Einradfahren Elite (offen), Johanna Pernack, Anna Schiller, Fridolin Pernack, Klara Kaczmarek

Wir halten an unserer Entscheidung fest!

Am 19.05.2020 wurden durch die Regierung Lockerungen für den Hallensport bekannt gegeben. Die vielen Auflagen und unterschiedlichen Regelungen, auch von unseren Dachverbänden, lassen viele Fragen offen. Daher halten wir an der Entscheidung aus der letzten Vorstandssitzung fest. Wir setzen das Training und den Wettkampfbetrieb weiter aus und bitten dafür um Verständnis, dass zurzeit nicht gleich der volle Trainingsbetrieb anlaufen kann. So werden auch unsere Trainer aus der Risikogruppe weiter geschützt.

Zum Ende der Sommerferien werden wir uns den neuen Gegebenheiten anpassen. Es wird ein Konzept erarbeitet, um allen geltenden Forderungen gerecht zu werden. Informationen erfolgen zeitnah.