BRT Tag 5 – Geschmorter Radfahrer in Weinsoße

Auch am fünften Tag ist die Hitzeschlacht noch nicht vorbei. Mit zwei größeren Anstiegen werden es heute wieder mehr als 1100 hm. Da das Hinterteil und die Beine sind doch schon recht  strapaziert und deshalb ging es langsam auf die Strecke. In den Weinbergen wurden wir wieder einmal über schlechte Wege geschickt. Dadurch war die Stimmung schon früh getrübt. Dafür gab es dann aber so manchen schönen Ausblick. Den Kalmit zu befahren, war die erste Hürde. Wegen der schlechten Straße, wurden die letzten Meter bis zur Anhöhe eine kleine Tortur. Leider gab es hier keine Melone, um die Zuckervorräte wieder zu füllen. Die Fahrt zum 2. KP   war wieder ein ständiges auf und ab, wobei ich heute das  Gefühl hatte, dass  die Anstiege etwas steiler waren. Am KP angekommen, war  der Andrang bei der Suche,  um  ein schattiges Plätzchen und Verpflegung zu bekommen, groß. Ich konnte Melone ergattern und verließ den Stützpunkt. Auf zum nächsten Anstieg. Teilweise haben sich wieder einige Teilnehmer verfahren und kamen uns auf der Schleife entgegen. Kurz vor dem letzten Anstieg ergriff ich die Gelegenheit, an einem kleinen Lädchen eine Cola zu kaufen und eine kleine Ruhepause einzulegen, um mich zu stärken. Dies taten mir einige andere Fahrer gleich. Mit den fast immer zweistelligen Steigungen,  war dies eine gute Entscheidung. Am Scheitelpunkt gab es dann ein Flüssigkeitsdepot. Wie  bereits an den anderen Kontrollen war es wieder nur Explosionswasser (Mineralwasser mit Sprudel) und das überall gereichte 0,0 % Bier. Die Flasche mit Wasser gefüllt, ging es in die Abfahrt zum letzten Kontrollpunkt. Hier wurden die Fahrer reichlich versorgt. Die letzten flachen 20 km,  waren dann eine Einladung zum schnellen Heimrollen.

BRT Tag 4

Vier Tage liegen nun hinter mir. Drei gilt es noch zu bewältigen  und somit wird es nicht nur wärmer im Land des Weines, sondern die Staffelstab- Übergabe rückt immer näher. Wegen der anhaltenden Hitzewelle wurde der Start für alle Touren ab 7 Uhr freigegeben. Gleich nach dem Frühstück ging es direkt, ohne zum Start zu rollen, auf die Strecke. Den schönen kleinen Gassen und Weinbergen folgte auch mal unwegsames Gelände. Die teilweise doch recht schlechten Teilstücke kannte ich ja schon von gestern und ging somit den Tag sehr langsam an. Am ersten und eigentlich auch einzigen großen Anstieg des heutigen Tages, musste ich dann die Karten offen legen. Ich war froh, dass ich diesen Anstieg bewältigen konnte. Am Scheitelpunkt konnte ich am errichteten KP verschnaufen und Energie tanken. Nach einer  rasanten Abfahrt ging es, im ständigen auf und ab, zum nächsten KP. Die heute verwendeten kleinen gelben Pfeile waren mancherorts wieder schwer zu sehen. Der Blick auf das Navi erfolgte nun öfter als gewollt. Somit sparte ich mir dann auch eine Ortsdurchfahrung über Nebenwege. Am letzten Kontrollpunkt war die dortige Crew voll gefragt, denn hier war ordentlich was los. Den Stempel an der stark frequentierten Bierausgabe sparte ich mir. Dafür konnte ich ganz viel von der angebotenen Melone genießen. 20 km bis zum Ziel und den Großteil an Höhenmetern auf dem Tacho, führte zu einem lockeren Zielspurt. Ein kurzer Halt am Eisstand musste aber sein.

BRT Tag 3 – Kurz vor Knock Out

Eigentlich war alles anders geplant… Nach fehlenden Höhenmetern am Sonntag, hatten die für heute ausgeschriebenen 2060hm schätzungsweise maximal 1200-1500hm. Also, dann mal los und die schöne Landschaft genießen. Unser ehemaliges Mitglied Andreas war auch früh am Start. Deshalb konnte ich ihn am 2. KP treffen. Bis dahin waren Verpflegung und Beine gut. So entschloss ich mich, die 150km Runde zu fahren. Landschaftlich wurde vieles geboten. Am KP3 ging es gut gestärkt wieder zu KP2. Die angebotene Versorgung war allerdings schon sehr reduziert. Ich habe meine Flaschen wieder gefüllt und die Fahrt ging weiter, immer hinauf und hinab. Nach dem letzten großen Anstieg war der kommende Wasserversorgungspunkt sehr nötig. Am letzten Kontrollpunkt gab es einen großen Andrang. Vielen Fahrern konnte man die Anstrengungen des Tages ansehen. Hier erhaschte ich das letzte Stück Melone und versuchte, die Kraftreserven mit Bananen, zu unterstützen. Das Ziel war in Reichweite und so ging es recht moderat ins Ziel. Völlig erschöpft, kurz vor einem Kollaps, nahm ich in einen von unseren mitgebrachten Liegestühlen Platz und versuchte mich zu akklimatisieren. Das brauchte schon etwas Zeit. Dank der spendierten Cola von Andrea Schmidt ging es dann, nach einer längeren Ruhephase, hinauf zur Jugendherberge.

Nach einer ausgiebigen Dusche konnte ich mich beim Abendbrot für den nächsten Tag stärken.

BRT Tag 2

Die Hitzewelle rollt wieder an und auf der Flachetappe konnte ich heute recht zügig fahren. Von Neustadt ging es direkt an den Rhein,  dann immer am Fluss entlang. Wie wir bei uns sagen würden: Deichballern.

An den Verpflegungspunkten sah es auch deutlich besser aus. Es gab an allen Stationen reichlich und vielfältig. Auf dem Rückweg ging es wieder durch die Weinreben. Ein schöner  Panoramablick war gratis. Zur Mittagssonne pünktlich im Ziel, wurden dann die Liegestühle aufgebaut. Dabei machten wir Werbung für das BRT in Schwerin.

BRT Tag 1

In Neustadt an der Weinstraße, weit im Südwesten Deutschlands, findet das diesjährige Bundes-Radsport-Treffen statt.

Wie üblich, ist der 1. Tag für den Marathon vorgesehen. Frühzeitig gestartet ging es, nach einer kurzen Einrollphase, stetig und langsam bergan. An der 1. Kontrolle habe ich eine Banane und 2 Stücken Marmorkuchen gegessen, damit es weiter gehen kann. An der 2. Kontrolle gab es dann nur noch Stullen, Bananen, Äpfel und Getränke. Hier musste ich mich mit einer Banane begnügen. Jetzt wurde es spannend, denn in der Stadt wurde eine Kreuzung nicht ausgeschildert und der Track musste zur Hilfe genommen werden. Am nächsten KP durfte ich dann die erste Nutella Stulle genießen und meine Trinkflasche auffüllen, bevor es nach Frankreich ging. Die recht kleinen und unauffälligen Pfeile waren dann schon manchmal rar, oder sehr spät angebracht. Das Suchen der Pfeile hatte begonnen und gesplittete Straßen sehen in Frankreich so aus.

Am Marathon Kontrollpunkt angekommen, blickte ich über die leeren Tische und innerlich wusste ich, dass es noch schwer werden wird. Es gab nur noch grüne Bananen und Riegel. Das positive war, dass  Cola angeboten wurde. Somit musste ein Riegel und die Cola für die Weiterfahrt reichen.

Jetzt nahm das Schilder Chaos seinen Lauf. Ich habe mich manchmal gefragt, was hier los ist. Wurden hier so viele Schilder gestohlen, oder einfach nicht angebracht? Die spärliche Ausschilderung, bis zum Ziel, ließ meine Stimmung sinken. Ich hoffe, dass es in den nächsten Tagen besser wird.

Mir ging immer nur durch den Kopf: „Wir müssen es im kommenden Jahr viel besser machen!“

Nachlese zur Ostdeutschen Meisterschaft

Am 22. Juni 2019 fand in Bad Blankenburg der diesjährige Saisonhöhepunkt, die 29. Ostdeutschen Meisterschaften, für die Kunst- und Einradfahrer des Schweriner RV von 1899 statt. Qualifiziert für diesen Wettbewerb waren alle Landesmeister in ihrer jeweiligen Disziplin. Insgesamt gingen 8 Aktive in 7 Disziplinen an den Start. Im 4er Einradfahren der Juniorinnen U19 errreichte die Mannschaft in der Aufstellung Johanna Pernack, Anna Helena Diederich, Jonna Möller und Marlene Ahrend den Titel. Alle anderen Teilnehmer konnten mit sehr guten Leistungen überzeugen, für einen der vorderen Plätze reichte es jedoch leider nicht. Birte Kuhlmann erzielte in der Altersklasse 1er Kunstradsport der Schülerinnen U11 eine neue Bestleistung.

Für alle Teilnehmer und Trainer war es ein sehr schöner Wettbewerb, um Erfahrungen bei einem großen Wettbewerb zu sammeln. Das nächste Fernziel heißt nun 30. Ostdeutsche Meisterschaften, die in Bergholz-Rehbrücke (Land Brandenburg) am 13.06.2020 ausgetragen werden.

Teilnehmer der 29. Ostdeutschen Meisterschaft waren: Birte Kuhlmann, Sophia Schiller, Marlene Ahrend, Johanna Pernack, Tore Karschunke, Fridolin Pernack, Jonna Möller und Anna Helene Diederich.

MV-Meisterschaft mit guten Resultaten

Schwerin 11.05.2019 – Nach der Landesmeisterschaft der Junioren sowie der 1. Landespokalrunde zeigten nun auch die Schüler, anlässlich ihrer Landesmeisterschaft  im Kunst- und Einradfahren, ihr Können.

Durch die  guten Ergebnisse in der ersten Landespokalrunde (zehn Bestleistungen), war die Erwartungshaltung sehr hoch. Letztendlich ging es um den Landesmeistertitel und um die Teilnahme an der ostdeutschen Meisterschaft. Es gelang einigen Sportlern erneut,  die erst kürzlich aufgestellten persönlichen Rekorde weiter zu verbessern.

Zum ersten Mal dabei war Julia Raesch. Sie ist mit ihren fünf Jahren unser jüngstes Mitglied.

Für die ostdeutsche Meisterschaft sind in den Altersklassen der Schülerinnen und Schüler Birte Kuhlmann, Sophia Schiller, Marlene Ahrend, Tore Karschunke und Fridolin Pernack nominiert.

Ebenso sind die Junioren im Kunst- und Einradfahren startberechtig.

 

Bestleistungen erreichten:

Sina Pernack, Birte Kuhlmann, Oda Matilda Schroeder, Sophia Schiller und  Lucia Rieber / Esta Kanieser / Edda Johanna Latzig / Elisabeth Ros Wiese im 4er Einradfahren                                                                                                                   pabue

 

Landesmeister 2019

 

1er Kunstradsport

Schülerinnen U9: Clea Marleen Dettmann

1er Kunstradsport

Schülerinnen  U1: Birte Kuhlmann

1er Kunstradsport

Schülerinnen U13: Sophia Schiller

1er Kunstradsport

Schüler U13: Tore Karschunke

1er Kunstradsport

Schülerinnen U15: Marlene Ahrend

1er Kunstradsport

Schüler U15: Fridolin Pernack

4er Einradfahren

Schülerinnen U15: Lucia Rieber / Esta Kanieser /

Edda Johanna Latzig / Elisabeth Ros Wiese

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Anradeln bei kühlem Sonnenschein am 31.03.2019

Erneut hat der Schweriner-RV auch in diesem Jahr zum Anradeln eingeladen. Erfreulich für die Organisatoren war, dass sehr viele „Radler“ diese Einladung angenommen haben.

Die 36km-Tour (Familienrunde)  wurde in diesem Jahr nur von wenigen „Radlern“ angenommen.

Das Wetter war auf der Seite der Organisatoren. Die Sonne schien, aber die Temperaturen erreichten leider nicht die  gewünschten zwei Stellen. Das Organisationsteam war etwas überrascht, als sich fünfunddreißig Teilnehmer an der Tour beteiligten, da es nach der Voranmeldung eine viel geringere Anzahl war. Ausschlaggebend dafür war wohl das Wetter. Pünktlich zog der Tross der Fahrerinnen und Fahrer Richtung Lewitz. Alle genossen das gemeinsame Radfahren in der Gruppe. Bei den Gesprächen lernte man gleichgesinnte Radler kennen.

Eine notwendig gewordene kleine Pause verursachte einen kurzen Halt. Danach  setzte die Gruppe gemeinsam die Fahrt gegen den Wind und bis zum Verpflegungspunkt fort. Dort konnten sich die Teilnehmer stärken.

Kurz vorher trafen auch die Fahrerinnen und Fahrer der Familienrunde ein. Zum Endspurt führte die Route über Demen und die Kritzower Berge. In diesem Jahr war es etwas schwieriger, die Gruppe mit einem gemeinsamen Tempo zu führen. Hinter Demen trennte sich die Gruppe. Als Treffpunkt war die Tankstelle in Leezen vorgesehen. 

Wir versuchten auch, die langsameren Fahrer zu begleiten, leider war die schnellere Gruppe weit voraus. Verständlich, denn es war doch sehr kalt und somit starteten die Fahrer vorzeitig Richtung Ziel.

An so einem erfolgreichenTag durfte auch das obligatorische Eis nicht fehlen. Wie auch in den Jahren zuvor, trafen sich noch einige Teilnehmer an der Eisdiele.

Wir danken allen Helfern, dem LSB-MV für die Förderung der Veranstaltung und allen Teilnehmern für das zahlreiche Erscheinen und hoffen auf eine baldige Wiederholung.

Wettbewerbe um den Landespokal M-V begonnen

Schwerin 06.04.2019

Anlässlich der ersten Runde der Wettbewerbe um den Landespokal M/V konnten die Aktiven den Beweis erbringen, dass sie die letzten Wochen nach der Vereinsmeisterschaft konsequent genutzt haben. 

Es herrschte eine gute Atmosphäre. Vielen Startern gelang es, ungeachtet der großen Aufregung, die Übungen sauber zu präsentieren. Durch die Leistungssteigerungen von Johanna Pernack, Fridolin Pernack,  Sophia Schiller, Charlotte Hartwig, Birte Kuhlmann, Oda Matilda Schroeder, Tore Karschunke, Clea Marleen Dettmann, Lilith Gomoll und Sina Pernack, mussten die Bestenlisten erneut umgeschrieben werden.

Wer vor den noch folgenden Wettbewerben weiterhin neuerlernte Elemente in die Kür integriert und zielstrebig auf Sicherheit trainiert, kann die persönliche Ausgangsposition erheblich verbessern und die Chancen, Erfolge zu erzielen, steigern.

Sieger  1er Kunstradsport

Schülerinnen U9

Clea Marleen Dettmann

Schüler U13

Tore Karschunke

Schülerinnen U11

 Birte Kuhlmann

Schülerinnen U 13

Sophia Schiller

Schüler U15

Fridolin Pernack

Schülerinnen U15

Marlene Ahrend

Juniorinnen U19

 Johanna Pernack

Sieger 4er Einradfahren Schülerinnen U 15

Lucia Rieber, Esta Kanieser, Edda Johanna Latzig, Elisabeth Ros Wiese

4er Einradfahren Juniorinnen U19

Johanna Pernack, Sophia Schiller, Jonna Möller, Marlene Ahrend