Bundesradsporttreffen – Tag 1: Erst Technik-Chaos, dann Kacheljagd

Der erste offizielle Tag beim Bundesradsporttreffen begann zunächst mit einem kleinen Technik-Fail. Natürlich hatte der Garmin nicht die richtige Strecke geladen und per Smartphone wollte sich die Route partout nicht synchronisieren. Also erst anmelden, anschließend zurück in die Jugendherberge und den Laptop starten. Einmal synchronisiert – und schon war die Welt wieder in Ordnung. Jetzt konnte die Tour endlich beginnen.

Die ersten Kilometer durch den Stadtverkehr waren noch etwas zäh, doch je weiter es hinausging, desto schöner wurde die Strecke. Ruhige Straßen, viel Grün und angenehme Temperaturen sorgten schnell für echten Fahrspaß. Genau so wünscht man sich den Auftakt eines Bundesradsporttreffens.

Natürlich durfte auch die obligatorische Kacheljagd nicht fehlen. Mit einer kleinen Sidequest konnte ich mir trotz eines verschlossenen Tores noch eine neue Kachel sichern. Kurz darauf erreichte ich die zweite Kontrolle genau im richtigen Moment – sie wurde gerade erst aufgebaut. Das Timing stimmte also nicht nur auf dem Rad. Die dritte Kontrolle hatte sich hinter einer Baustelle versteckt, war mit etwas Aufmerksamkeit aber ebenfalls schnell gefunden.

An der letzten Kontrolle gab es dann erst einmal eine Cola als kleine Starthilfe für den Endspurt. Ganz ohne Extraschleife ging es jedoch nicht zurück: Ein Abstecher zum beeindruckenden Schloss Nordkirchen musste einfach noch sein und war definitiv jeden zusätzlichen Kilometer wert.

Zurück im Start- und Zielbereich wartete schließlich die wohlverdiente Belohnung in Form eines leckeren Eises – der perfekte Abschluss eines rundum gelungenen ersten Tages.

Fazit: Der Morgen begann zwar mit einem kleinen Technik-Chaos, doch davon ließ ich mir die Stimmung nicht verderben. Am Ende standen eine abwechslungsreiche Tour, neue Kacheln, sehenswerte Highlights und viele schöne Radkilometer auf dem Tacho. Besser hätte der Auftakt ins Bundesradsporttreffen kaum laufen können – so darf es in den nächsten Tagen gerne weitergehen.